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irene andessner
Irene Andessner

1954 geboren in Salzburg
1972–1976 Höhere Graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Wien, Meisterklasse Emil Toman (Diplom)
1978/79 Akademie der Bildenden Künste Venedig (Emilio Vedova)
1979-85 Akademie der Bildenden Künste Wien (Max Weiler, Arnulf Rainer, Diplom)
1982/83 Arbeitsstipendium Rom
1989–2000 Atelier in Köln
1999–2004 Atelier in Venedig
seit 2004 Atelier in Wien

Irene Andessner studiert von 1978 bis 1983 Malerei bei Emilio Vedova, Max Weiler und Arnulf Rainer. In ihrem Kölner Atelier malt sie ab 1989 bis 1995 hauptsächlich Selbstporträts – ohne Maske, ohne Rolle.

Ab Mitte der 1990er Jahre tritt die Selbstinszenierung mit Rollenspiel an die Stelle des gemalten Selbstporträts – gefilmt auf VHS und fotografiert auf Polaroid-Film, der als Unikatbildmedium der Malerei am Nächsten kommt. Es entstehen „Nachbilder“ von künstlerischen Vorbildern wie Sofonisba Anguissola bis Frida Kahlo, später auch von angehimmelten oder vergessenen historischen, mythischen und fiktiven Frauen wie Marienfiguren, Forscherinnen, Schauspielerinnen, Musen und Mätressen.

Neben dem Malerei-Œuvre besteht Andessners Werk bis heute aus rund 160 gefilmten und fotografischen Selbst- und Rollenporträts sowie ca. 20 Gruppenbildern. Einige dieser Produktionen entstehen in Museen im Rahmen von Performances und Tableaux vivants.

Seit 2004 befindet sich das Atelier Andessner in Wien.


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