Die Hl. Maria Magdalena: um 1475/80 vom Bildhauer Michel Erhart für den Hochaltar des Ulmer Münsters geschaffen, in der Reformationszeit zum Verheizen freigegeben und errettet, dann Jahrhunderte lang verschollen und im 19. Jhdt. in der „Stadtbierhalle“ als Lüsterweibchen wieder aufgetaucht; 1916 vom Ulmer Museum angekauft, wo sie, 1934 vom Lüstergeweih befreit, einen Ehrenplatz erhält. Als Auftakt ihrer Retrospektive im Stadthaus Ulm inszeniert sich Irene Andessner als die „Schöne Ulmerin“, wie sie sich in die Stadtchronik und in die Kunstgeschichte eingeschrieben hat. Ein zweiteiliges Tableaux vivant: Reliquienfigur und Lüsterweibchen – Heiligengestalt und Sünderin.
Performance/Ausstellung:
„Die Schöne Ulmerin“, Tableaux vivant im Stadthaus Ulm, 2003
„I am Irene Andessner“, Retrospektive im Stadthaus Ulm, 2003
Publikation:
In: „I am Irene Andessner“, Buch, Hrsg. Raimund Kast/Stadthaus Ulm, Hatje Cantz Verlag, 2003
Editionen:
„Die Schöne Ulmerin Ring“, Fotografie (C-Print) in Stahl-Lupenring, produziert von Ehinger-Schwarz, Ulm
„Schöne Ulmerin“, Praline, Confiserie Mohrenköpfle im Stadthaus Ulm
[ >> Bilder ]
|