Am 12. Juni 2006 realisierte Irene Andessner im Rahmen der Kunstreihe „Paternoster“ eine interaktive Performance im Haus der Industrie Wien (Sitz der österreichischen Industriellenvereinigung) mit folgender Konzeption: Umkehrung der patriachalischen Dominanz im Wirtschaftsleben durch temporäre Umbennenung des hauseigenen Paternosters in „Maternoster“ (mater nostra) mit Inszenierung und Darstellung von vier Muttermythen in den fahrenden Aufzugskabinen: Alma Mater, Maria von Nazareth, Mutter Courage (Anna Fierling), Madonna Louise Veronica Ciccone.
Die Veranstaltungsgäste konnten jeweils in die fahrenden Tableaux vivant-Kabinen zusteigen. Die vierstündige Performance wurde live via Internet übertragen.
Eine Kurzfassung der vierstündigen Videoaufzeichnung ist zu sehen über http://www.iv-net.at/maternoster. Nach der Veranstaltung wurde im Foyer des Hauses eine Großprojektion der Aufzeichnung eingerichtet.
Arbeiten:
Video-Rauminstallation
Live-stream Web-Video
4x4 Inch-Polaroids aus Backstage-Shooting (Fotograf: Peter Kubelka)
24 C-Print-Motive (Digitalfotografie: Josef Fallnhauser)
Publikation:
Buch mit DVD in Arbeit
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