2008 realisierte Irene Andessner in Wien eine stadtweite Plakatierung in 400 Citylight-Kästen mit inszenierten Fotoportraits. Als Motive für Portraitserie wählte sie verdienstvolle, legendäre und auch fast vergessene Wiener Frauenpersönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts aus Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die sie darstellerisch nachempfand und bildnerisch interpretierte, um sie auf ihre Weise »wiederzuveröffentlichen;:
Marianne Hainisch, Bertha von Suttner, Katharina Schratt, Bertha Pappenheim, Alice Schalek, Emilie Flöge, Lise Meitner, Gina Kaus, Margarete Schütte-Lihotzky, Irene Harand, Hedy Lamarr. (2010 wurde die Reihe durch das zwölfte Rollenportrait Ida Pfeiffer ergänzt.)
Die Eröffnung erfolgte im Kunsthalle Wien Project Space Karlsplatz durch Direktor Dr. Gerald Matt und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Im Begleitprogramm gab es hier auch Vorträge mit den Kuratoren und Historikern: Dr. Gerald Matt, Dr. Lisa Fischer, Dr. Irene Suchy, Elke Krasny, Dr. Gabriele Kohlbauer, Prof. Klaus Honnef, Petra Unger M.A.
Ausstellungen:
Anfang Juli bis Anfang September 2008 in 400 Gewista-Citylight-Kästen im Wiener Stadtraum
November 2008: Wiederholung der Stadtaktion im Europäischen Monat der Fotografie
Öffentliche Sammlungen:
MUSA Museum auf Abruf/Stadt Wien, Wien-Bibliothek, Republik Österreich
Projekt-Homepage: www.wienerfrauen.at
Hauptförderer:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur; Frauenabteilung der Stadt Wien; KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien; Wien Kultur; Gewista
Die Fotoproduktionen wurden filmisch begleitet, die Künstlerin und mehrere Historiker/innen zu den Protagonistinnen interviewt; daraus entstand ein 2011 gesendetes 60- bzw. 80-Minuten-Feature Frauen im Aufbruch der Frauen Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Moderne (Walter Wehmeyer Filmproduktion).
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